Spatenstich für die neue SAMSON-Fabrik in Offenbach

|   MainChange | 5023 Zeichen (inkl.), 673 Wörter

Gemeinsame Presseerklärung der Stadt Offenbach am Main und der SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT

  • Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt erteilt
  • Baubeginn auf dem Offenbacher Innovationscampus in Kürze
  • Produktionsstart bereits ab Mitte 2024 geplant

Im Beisein des Oberbürgermeisters Dr. Felix Schwenke feierten die SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT und die Stadt Offenbach am Main heute den Spatenstich für den neuen Stammsitz des Industrieunternehmens auf dem Innovationscampus im Nordosten der Stadt. Vor einer Woche, am 13. Juni, hatte die Stadt die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt erteilt. Damit können die Vorbereitungen für die Bauarbeiten der Fabrik der Zukunft nun starten.

Die neue Fabrik wird auf einer Fläche von 14,3 Hektar errichtet und die modernsten Produktionsanlagen und Technologien sowie erneuerbare Energien nutzen. So strebt SAMSON durch Nutzung von Photovoltaik und elektrischer Energiespeicher mindestens 50% Autarkie in der Energieversorgung an.

Dr. Felix Schwenke, Oberbürgermeister Offenbach am Main: „Heute ist ein guter Tag für Offenbach wie auch für SAMSON. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein so großes, weltweit agierendes Industrieunternehmen in diesen herausfordernden Zeiten ein Investitionsprojekt dieser Dimension in unserer Region startet. Und ebenfalls ist es nicht selbstverständlich, dass dieses Megaprojekt MainChange für den Wirtschaftsstandort Rhein-Main voll im Zeitplan liegt. Wir senden an diesem Tag das Signal aus: Offenbachs Verwaltung ist leistungsstark. In weniger als drei Monaten konnten wir den Bauantrag von SAMSON genehmigen. Dies gelang auch deshalb, weil nicht nur unsere Fachämter unter Hochdruck, sondern auch SAMSON als Partner hochprofessionell gearbeitet haben.“

Für die Stadt Offenbach ist der Innovationscampus von herausragender wirtschaftspolitischer Bedeutung. Wie keine andere Fläche in Offenbach steht der ehemalige Chemiestandort symbolisch für alte Hochzeiten, den Niedergang und neue Chancen, die es jetzt zu nutzen gilt. Die Elektronikfertigung von SAMSON soll bereits im Laufe des Jahres 2024 in Betrieb gehen. Ende 2026 sollen die Bauarbeiten beendet und der Umzug des Industrieunternehmens von Frankfurt nach Offenbach samt dem neuen Hauptsitz abgeschlossen sein. Ende dieses Jahrzehnts, wenn auch das Biotech-Unternehmen BioSpring neue Produktionsstätten auf dem Campus errichtet haben wird, werden in Offenbach mehr Menschen arbeiten als zu den Hochzeiten der chemischen Industrie in den 1970er Jahren.      

Dr. Andreas Widl, Vorstandsvorsitzender SAMSON: „Wir haben auf diesen Tag lange hingearbeitet. Für SAMSON ist dies kein Umzug, sondern eine einzigartige Chance, die Zukunft unseres Unternehmens sowie des Industriestandortes Deutschland und Region Rhein-Main voranzutreiben – aus und mit Offenbach am Main. Deshalb nennen wir bei SAMSON das Projekt MainChange: Wir wollen ein Zeichen für positive Veränderungen in unserem Land setzen und ein Leuchtturm für nachhaltiges Wachstum und Arbeitswelten der Zukunft schaffen.“

Daniela Matha, Geschäftsführerin der INNO Innovationscampus GmbH & Co. KG: „SAMSON hat nach Gesprächen mit Oberbürgermeister Schwenke schnell und als erstes Unternehmen das enorme Potenzial des 36 Hektar großen, zentral im Rhein-Main-Gebiet gelegenen Areals genutzt. Auf dieser größten zusammenhängenden innerstädtischen Entwicklungsfläche der Region für eine gewerbliche Nutzung bietet die Stadt Offenbach den hier siedelnden Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produktionsabläufe neu zu denken und zu optimieren und auch die Chance, weiter zu wachsen. Und dies, ohne hierfür Flächen ‚auf der grünen Wiese‘ versiegeln zu müssen. Vorhandene Flächen des ehemaligen Chemiestandortes werden recycelt, das ist ökologisch wie auch ökonomisch nachhaltig. Der Baubeginn von SAMSON mit seiner hochinnovativen Technologie stellt nicht nur die größte Unternehmensansiedlung in der Offenbacher Nachkriegsgeschichte dar, sie bringt auch die Entwicklung des Campus wie der gesamten Stadt ein großes Stück voran.“    

Die Stadt Offenbach am Main und SAMSON haben im März 2021 den Kaufvertrag für das Grundstück unterschrieben und somit den Startschuss für das Projekt MainChange gegeben, das größte Investitions- und Innovationsprojekt in der 116-jährigen Geschichte des Unternehmens. Der weltweit ausgerichtete Hersteller von Produkten, Systemen sowie digitaler Prozesstechnik und Softwarelösungen für die Steuerung und Regelung von Medien aller Art ist seit 1916 in Frankfurt am Main angesiedelt und das größte Industrieunternehmen der Stadt. Fokusmärkte sind die Branchen Chemie und Petrochemie, Lebensmittel, Pharmazie, Energie und Energieverteilung, Wasserstoff und Industriegase. Die SAMSON-Gruppe beschäftigt 4.600 Mitarbeitende, davon rund 2.000 in Frankfurt am Main, und produziert an 17 Standorten in neun Ländern. SAMSONs erst 2017 fertiggestellte hochmoderne ROLF SANDVOSS INNOVATION CENTER (RSIC) wird weiterhin den Innovationsstandort Frankfurt am Main stärken.

Pressekontakt

Alia Begisheva
Telefon: +49 69 4009-1120
E-Mail: press-de(at)samsongroup.remove-this.com

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Spatenstich für die neue SAMSON-Fabrik in Offenbach

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Gemeinsame Presseerklärung der Stadt Offenbach am Main und der SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT

  • Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt erteilt
  • Baubeginn auf dem Offenbacher Innovationscampus in Kürze
  • Produktionsstart bereits ab Mitte 2024 geplant

Im Beisein des Oberbürgermeisters Dr. Felix Schwenke feierten die SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT und die Stadt Offenbach am Main heute den Spatenstich für den neuen Stammsitz des Industrieunternehmens auf dem Innovationscampus im Nordosten der Stadt. Vor einer Woche, am 13. Juni, hatte die Stadt die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt erteilt. Damit können die Vorbereitungen für die Bauarbeiten der Fabrik der Zukunft nun starten.

Die neue Fabrik wird auf einer Fläche von 14,3 Hektar errichtet und die modernsten Produktionsanlagen und Technologien sowie erneuerbare Energien nutzen. So strebt SAMSON durch Nutzung von Photovoltaik und elektrischer Energiespeicher mindestens 50% Autarkie in der Energieversorgung an.

Dr. Felix Schwenke, Oberbürgermeister Offenbach am Main: „Heute ist ein guter Tag für Offenbach wie auch für SAMSON. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein so großes, weltweit agierendes Industrieunternehmen in diesen herausfordernden Zeiten ein Investitionsprojekt dieser Dimension in unserer Region startet. Und ebenfalls ist es nicht selbstverständlich, dass dieses Megaprojekt MainChange für den Wirtschaftsstandort Rhein-Main voll im Zeitplan liegt. Wir senden an diesem Tag das Signal aus: Offenbachs Verwaltung ist leistungsstark. In weniger als drei Monaten konnten wir den Bauantrag von SAMSON genehmigen. Dies gelang auch deshalb, weil nicht nur unsere Fachämter unter Hochdruck, sondern auch SAMSON als Partner hochprofessionell gearbeitet haben.“

Für die Stadt Offenbach ist der Innovationscampus von herausragender wirtschaftspolitischer Bedeutung. Wie keine andere Fläche in Offenbach steht der ehemalige Chemiestandort symbolisch für alte Hochzeiten, den Niedergang und neue Chancen, die es jetzt zu nutzen gilt. Die Elektronikfertigung von SAMSON soll bereits im Laufe des Jahres 2024 in Betrieb gehen. Ende 2026 sollen die Bauarbeiten beendet und der Umzug des Industrieunternehmens von Frankfurt nach Offenbach samt dem neuen Hauptsitz abgeschlossen sein. Ende dieses Jahrzehnts, wenn auch das Biotech-Unternehmen BioSpring neue Produktionsstätten auf dem Campus errichtet haben wird, werden in Offenbach mehr Menschen arbeiten als zu den Hochzeiten der chemischen Industrie in den 1970er Jahren.      

Dr. Andreas Widl, Vorstandsvorsitzender SAMSON: „Wir haben auf diesen Tag lange hingearbeitet. Für SAMSON ist dies kein Umzug, sondern eine einzigartige Chance, die Zukunft unseres Unternehmens sowie des Industriestandortes Deutschland und Region Rhein-Main voranzutreiben – aus und mit Offenbach am Main. Deshalb nennen wir bei SAMSON das Projekt MainChange: Wir wollen ein Zeichen für positive Veränderungen in unserem Land setzen und ein Leuchtturm für nachhaltiges Wachstum und Arbeitswelten der Zukunft schaffen.“

Daniela Matha, Geschäftsführerin der INNO Innovationscampus GmbH & Co. KG: „SAMSON hat nach Gesprächen mit Oberbürgermeister Schwenke schnell und als erstes Unternehmen das enorme Potenzial des 36 Hektar großen, zentral im Rhein-Main-Gebiet gelegenen Areals genutzt. Auf dieser größten zusammenhängenden innerstädtischen Entwicklungsfläche der Region für eine gewerbliche Nutzung bietet die Stadt Offenbach den hier siedelnden Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produktionsabläufe neu zu denken und zu optimieren und auch die Chance, weiter zu wachsen. Und dies, ohne hierfür Flächen ‚auf der grünen Wiese‘ versiegeln zu müssen. Vorhandene Flächen des ehemaligen Chemiestandortes werden recycelt, das ist ökologisch wie auch ökonomisch nachhaltig. Der Baubeginn von SAMSON mit seiner hochinnovativen Technologie stellt nicht nur die größte Unternehmensansiedlung in der Offenbacher Nachkriegsgeschichte dar, sie bringt auch die Entwicklung des Campus wie der gesamten Stadt ein großes Stück voran.“    

Die Stadt Offenbach am Main und SAMSON haben im März 2021 den Kaufvertrag für das Grundstück unterschrieben und somit den Startschuss für das Projekt MainChange gegeben, das größte Investitions- und Innovationsprojekt in der 116-jährigen Geschichte des Unternehmens. Der weltweit ausgerichtete Hersteller von Produkten, Systemen sowie digitaler Prozesstechnik und Softwarelösungen für die Steuerung und Regelung von Medien aller Art ist seit 1916 in Frankfurt am Main angesiedelt und das größte Industrieunternehmen der Stadt. Fokusmärkte sind die Branchen Chemie und Petrochemie, Lebensmittel, Pharmazie, Energie und Energieverteilung, Wasserstoff und Industriegase. Die SAMSON-Gruppe beschäftigt 4.600 Mitarbeitende, davon rund 2.000 in Frankfurt am Main, und produziert an 17 Standorten in neun Ländern. SAMSONs erst 2017 fertiggestellte hochmoderne ROLF SANDVOSS INNOVATION CENTER (RSIC) wird weiterhin den Innovationsstandort Frankfurt am Main stärken.